Kauffrau bei der Arbeit am Laptop

Arbeitsrecht: Complianceverstoß und dann?

Arbeitsrecht aktuell.  

Was geschieht bei einem Regelverstoss? Ist in Sachen Arbeitsrecht eine Abmahnung der richtige Weg oder tatsächlich doch eine direkte Kündigung angesagt? 

Und genau deshalb sollten Sie unkorrektes Verhalten keinesfalls durchgehen lassen.

Hier finden Sie einen gut recherchierten Bericht zum Thema Arbeitsrecht/Complianceverstoß:

https://www.haufe.de/recht/arbeits-sozialrecht/abmahnung-als-reaktion-auf-einen-compliance-verstoss_218_411866.html

Hier eine kurze Leseprobe:

Ist eine Abmahnung der richtige Schritt und wenn ja, wie ist hier vorzugehen?

Die arbeitsrechtliche Abmahnung hat viele Funktionen. Der Arbeitgeber setzt sie ein, um den Arbeitnehmer zu bändigen. Für den Arbeitnehmer hat sie eine Warnfunktion. Nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit müssen vor allem einer ordentlichen Kündigung grundsätzlich eine oder ggf. mehrere einschlägige Abmahnungen vorausgehen.

Voraussetzungen einer wirksamen Abmahnung

Arbeitsrecht/Complianceverstoß: Eine wirksame Abmahnung setzt voraus,

  • dass der Arbeitgeber ein bestimmtes vertragswidriges Verhalten des Arbeitnehmers beanstandet,
  • den Arbeitnehmer zu einem künftigen vertragsgemäßen Verhalten auffordert
  • und ihm für den Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Konsequenzen androht.

Die Abmahnung hat 3 Funktionen:

Dokumentationsfunktion: Die Abmahnung hält einen Pflichtverstoß fest. Sie ist nicht formgebunden, weshalb sie auch mündlich erteilt werden kann. Um Nachweisschwierigkeiten und Unklarheiten hinsichtlich des Inhalts von vornherein auszuschließen, wird die Abmahnung meist schriftlich erteilt und in der Personalakte abgeheftet.

Hinweisfunktion: Dem Arbeitnehmer soll aufgezeigt werden, dass ein ganz bestimmtes Verhalten, das konkret in der Abmahnung bezeichnet ist, aus Sicht des Arbeitgebers einen nicht duldbaren Pflichtverstoß darstellt.

Warn- und Androhungsfunktion: Durch Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen (Kündigung) wird dem Arbeitnehmer – oder dem Arbeitgeber – bedeutet, dass ein fortgesetzter bzw. wiederholter Verstoß gegen die konkret in der Abmahnung gerügten arbeitsvertraglichen Pflichten das Arbeitsverhältnis in seinem Bestand gefährdet, bei einem Complianceverstoß kann auch eine Strafanzeige drohen.

Eine Abmahnung ist entbehrlich,

  • wenn eine an sich mögliche Verhaltensänderung in der Zukunft nicht zu erwarten ist oder
  • bei schweren Vertragsverletzungen, bei denen dem Arbeitnehmer bewusst sein musste, dass sie zur Kündigung führen, oder
  • wenn durch das Fehlverhalten das Vertrauensverhältnis zwischen den Arbeitsvertragsparteien so erschüttert worden ist, dass es auch durch eine Abmahnung nicht wiederhergestellt werden kann.

Quelle: Haufe.de | Online-Readaktion

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